Ausstellungen / Termine

Sepp Luible gestorben

Unser geschätzter Kollege Sepp Luible ist tot.
Wir sind bestürzt und traurig.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Inge, seiner Familie und seinen Freunden

Die bildende Kunst bestimmte Sepp Luibles Leben. Der gebürtige Krumbacher war Autodidakt und hat sich seit 1978 verschiedenste Techniken zum Teil in Kursen bei Kolleginnen und Kollegen angeeignet.
Seinen Augenmerk galt vor allem in jüngerer Zeit dem Holzschnitt. Als Mitglied der Druckwerkstatt Ulm e.V. war er regelmäßig am Mittwochabend zum Vereinsabend dort, um seine mehrfarbigen Holzschnitte zu drucken.

Er war Mitglied im BBK Ulm, der Künstlergilde Ulm, des Kunstverein Senden und der Malschule Roggenburg und nahm regelmäßig an den Mitgliederausstellungen teil.
In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen konnte man seine Arbeiten sehen.
Nun ist er überraschend am 1. Mai im Alter von 66 Jahren gestorben.

Auf die kommende Ausstellung zusammen mit Emil Kräß im Künstlerhaus Ulm (BBK Ulm) Ende 2017 hat er sich sehr gefreut. Mit Hilfe von Freunden, Kollegen und seiner Frau Inge wird der BBK Ulm diese Ausstellung realisieren.

 

Elke Traue › 18.05.-11.06.2017

Elke Traue „Vergänglichkeit“
großformatige Zeichnung

Eröffnung Donnerstag 18.05.2017 um 19 Uhr
Einführung: Prof. Dr. C. Bischoff
Musik: echoes of the future  Philipp Zey | Marcus Walnus

Sonntag 21. Mai 2017   11 – 16 Uhr
Internationaler Museumstag mit Gewinnspiel
Die Künstlerin von 14  bis 16 Uhr anwesend !

traue

Werden und Vergehen bestimmen die menschliche Existenz. Bedrängt durch persönliche Erfahrung stellt sich Elke Traue mit Zeichnungen diesem Thema . Als Metapher zeigt sie Baumstämme mit Ästen und Verzweigungen, mit Narben und Wunden. Während die großen Arbeiten das Sterben mit Wucht unmittelbar erlebbar machen, sind die kleineren Zeichnungen abstrakter, ja versöhnlicher.
geöffnet 19.05. - 11.06.2017

Jürgen Stimpfig › 29.06.-23.07.2017

Jürgen Stimpfig „Massive Blätter“
peintre-sculpteur
Eröffnung Donnerstag 29.06.2017 um 19 Uhr

stimpfig01

JS, seit langem in Paris lebend u. lehrend, setzt, wie keiner seiner Generation, die französische Begrifflichkeit „peintre-sculpteur“ in seine Arbeit um. Kontinuierlich in Skizzenbüchern notierend, was als Plastisches/Skulpturales in der Blickbegegnung erscheint, wechselt Stimpfig in einer an Antonin Artaud erinnernden radikalen, zugewandten Ironie und „kunstloser“ Direktheit zwischen „Blättern“ und der „massiven“, skulptural verfaßten Erscheinung des real Dinglichen. Die Zweideutigkeit wird in eine Zweitdeutlichkeit übertragen. Kunst ist ein Hund ist ein Stuhl ist ein Topf ist ein Rhinozeros… (Rainer René Mueller Institut d´Études Intercontemporaines.Harbouey/F)    geöffnet 30.6. – 23.07.2017

Sándor Imreh › Juni/Juli 2017 – 2. Ulmer Stadtzeichner

Sándor Imreh kommt auf Einladung des BBK Ulm als 2. Ulmer Stadtzeichner zu uns.
Er logiert in der Donaustraße 2 – der „guten Stube“ des Künstlerhauses.
*1978 in Debrecen, Ungarn. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum. Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen…  (*den kompletten Text von Franziska Degendorfer finden Sie unten)
Wir sind gespannt auf die Spurensuche von Sándor Imreh, auf seine Impressionen bei Tag und bei Nacht links und rechts der Donau.

Sándor Imreh wird ab Mitte Juni bis Ende Juli in Ulm sein. Die genauen Termine für gemeinsame Stadtrundgänge und für die öffentliche Präsentation der in Ulm entstandenen Arbeiten geben wir an dieser Stelle noch bekannt.

Imreh

*Sándor Imreh ist 1978 in Debrecen, Ungarn geboren und studierte von 2000-2005 in Pécs an der Universität der Bildenden Künste und Musik. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum.
Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus  Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen.  Die Motive wirken als wären sie aus ihrer Umgebung herausgelöst, dann freigestellt und anschließend auf dem Zeichenpapier wieder eingefügt worden.
Surreale Züge zeigen sich, wenn in sich verschachtelte Häuser ineinander gesteckt werden und zu gemalten Objekten werden. Seine Arbeitsweise ändert sich, wenn Sándor Imreh im öffentlichen Raum arbeitet. Er malt oder sprüht mit Acryllack abstrakte, geometrische oder erzählerische Formen, wie einfache kleine Häuser auf Wände in der Stadt oder auch im Wald.
Seine Orte sind ebenso gezielt ausgewählt, wie die Ausschnitte seiner Bleistiftzeichnungen. Der einzige Unterschied ist, dass hier die Motive in einen belebten, farbigen Hintergrund eingefügt werden. (Franziska Degendorfer)