Ausstellungen / Termine

Carl Laemmle reloaded› 17.01.2017

„Carl Laemmle reloaded“
Eröffnung 17. Januar 2017 im Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim
In Zusammenarbeit mit dem BBK Ulm veranstaltet das Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim zum 150. Geburtstag des in Laupheim geborenen Hollywood-Pioniers Carl Laemmle die Ausstellung „Carl Laemmle reloaded“. Von einer Jury wurden 32 Künstler/innen ausgewählt, ihre Arbeit zu den Themen Film und Filmgeschichte, Carl Laemmle und seinem Wirken als deutsch-jüdischer Auswanderer im Kosmos Hollywoods zu präsentieren.
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Carl Laemmle wird 150.
Im oberschwäbischen Laupheim 1867 geboren, gehört sein Leben zu den bemerkenswertesten Auswandererbiografien der Neuzeit. Nahezu mittellos war er als Siebzehnjähriger in New York gelandet. Doch aus dem „poor immigrant“ wurde ein Hollywoodpionier mit außergewöhnlich humanen Zügen.
Er gründete die Universal-Studios und produzierte bis 1936 über 9000 Filme, darunter Klassiker wie „Im Westen nichts Neues“ oder „Frankenstein“. In den 1930er Jahren rettete er über 300 deutschen Juden das Leben, indem er ihre Flucht nach Amerika ermöglichte.
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Pünktlich zu seinem Geburtstag findet in Carl Laemmles Geburtsstadt Laupheim
im Museum zur Geschichte von Christen und Juden, Schloß Großlaupheim
in Kooperation mit dem BBK Ulm eine Sonderausstellung statt,
welche die Arbeiten von 32 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zeigt.
museum-laupheim.de

Die Künstlerinnen und Künstler interpretieren auf vielfältigste Weise das Leben und Wirken Carl Laemmles.
Der Film wird als Leitmedium des 20. Jahrhunderts greifbar.
Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, Installationen und Medien vergegenwärtigen die Geschichte eines Mannes, der für die Einlösung des amerikanischen Traumes steht: It can be done!
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17. Januar bis 21. Mai 2017
Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim

Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15
88471 Laupheim
Tel.: 07392 96800-0
Fax: 07392 96800-18
museum@laupheim.de
www.museum-laupheim.de

Öffnungszeiten: Sa., So. und Feiertage 13-17 Uhr

Führungen für Gruppen nach Vereinbarung

Anne Adelt I Dmitri Krenzer › 02.03. -  02.04.2017

Anne Adelt I Dmitri Krenzer
Frottage | Arbeiten auf Papier/Leinwand
Eröffnung Donnerstag 02.03.2017 um 19 Uhr
Einführung: Peter Degendorfer

adelt dmitri

Anne Adelt arbeitet mit übergebliebenen oder halbfertigen Dinge die sich in einer Grauzone befinden, schon abgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext aber noch nicht völlig zerfallen oder verloren gegangen sind. Als Medien dienen ihr Digitaldrucke und Frottagen mit denen sie teils stark verfremdete oder Abdruck genaue Bilder entwickelt.  |  „Was im Inneren genährt, entwickelt wird, ist wesentlich im Schöpferischen. Die innere Formung – Ausspruch – Aufschrift. Was bleibt ist die Skizze. Offen. Konzentriert.“ Dmitri Krenzer    geöffnet 03.03. -  02.04.2017

Günter Wagner › 20.04. - 07.05.2017

Günter Wagner „Virtuelle Bewegung“
Objektinstallation
Eröffnung Donnerstag 20.04.2017 um 19 Uhr

wagner

„Günter Wagners Objekte sind von einer formalen und konzeptuellen Klarheit, die sich auf den ersten Blick erschließt, sie beziehen ihre ästhetische Attraktivität aus dem Gegensatz der Materialien Eisen und Glas. Das eine ist schwer und lastend, das andere wirkt schwerelos, ist transparent.“ (Heiner Georgsdorf) – Auf kreisrunden Glasplatten gelagerte „Stahllinsen“ scheinen fundamentfrei im Raum zu schweben indem sie den neuralgischen Moment ihres Stillstandes ausbalancieren, während das Glas, das die Stahlkörper vom Boden isoliert, den Untergrund optisch einbrechen lässt.    geöffnet 21.04. - 07.05.2017

Thomas Kapielski I Jürgen Roth › 07.05.2017

Frühschoppenlesung
am Sonntag 07.05.2017 um 11 Uhr 
mit Thomas Kapielski, *1951 in Berlin, Autor, Künstler, Musiker, Fotograf, Vortragsreisender, Geograf und Jürgen Roth, *1968 in Berleburg, freier Schriftsteller aus Frankfurt am Main (FAZ, konkret, taz, Titanic).
Die Kombination aus zünftigem Essen, Bier und intellektuellen Höhenflügen garantiert beste Unterhaltung.
Eintritt inkl. 1 Paar Weißwürste, Brezel und 1 Bier 12 Euro.
Im Rahmen der Literaturwoche Donau/Literatursalon Ulm 2017. www.literatursalonulm.com

kapielski

Elke Traue › 18.05.-11.06.2017

Elke Traue „Vergänglichkeit“
großformatige Zeichnung
Eröffnung Donnerstag 18.05.2017 um 19 Uhr
21.5.2017: Internationaler Museumstag

traue

Werden und Vergehen bestimmen die menschliche Existenz. Bedrängt durch persönliche Erfahrung stellt sich Elke Traue mit Zeichnungen diesem Thema . Als Metapher zeigt sie Baumstämme mit Ästen und Verzweigungen, mit Narben und Wunden. Während die großen Arbeiten das Sterben mit Wucht unmittelbar erlebbar machen, sind die kleineren Zeichnungen abstrakter, ja versöhnlicher.
geöffnet 19.05. - 11.06.2017

Jürgen Stimpfig › 29.06.-23.07.2017

Jürgen Stimpfig „Massive Blätter“
peintre-sculpteur
Eröffnung Donnerstag 29.06.2017 um 19 Uhr

stimpfig01

JS, seit langem in Paris lebend u. lehrend, setzt, wie keiner seiner Generation, die französische Begrifflichkeit „peintre-sculpteur“ in seine Arbeit um. Kontinuierlich in Skizzenbüchern notierend, was als Plastisches/Skulpturales in der Blickbegegnung erscheint, wechselt Stimpfig in einer an Antonin Artaud erinnernden radikalen, zugewandten Ironie und „kunstloser“ Direktheit zwischen „Blättern“ und der „massiven“, skulptural verfaßten Erscheinung des real Dinglichen. Die Zweideutigkeit wird in eine Zweitdeutlichkeit übertragen. Kunst ist ein Hund ist ein Stuhl ist ein Topf ist ein Rhinozeros… (Rainer René Mueller Institut d´Études Intercontemporaines.Harbouey/F)    geöffnet 30.6. – 23.07.2017

Sándor Imreh › Juni/Juli 2017 – 2. Ulmer Stadtzeichner

Sándor Imreh kommt auf Einladung des BBK Ulm als 2. Ulmer Stadtzeichner zu uns.
Er logiert in der Donaustraße 2 – der „guten Stube“ des Künstlerhauses.
*1978 in Debrecen, Ungarn. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum. Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen…  (*den kompletten Text von Franziska Degendorfer finden Sie unten)
Wir sind gespannt auf die Spurensuche von Sándor Imreh, auf seine Impressionen bei Tag und bei Nacht links und rechts der Donau.

Sándor Imreh wird ab Mitte Juni bis Ende Juli in Ulm sein. Die genauen Termine für gemeinsame Stadtrundgänge und für die öffentliche Präsentation der in Ulm entstandenen Arbeiten geben wir an dieser Stelle noch bekannt.

Imreh

*Sándor Imreh ist 1978 in Debrecen, Ungarn geboren und studierte von 2000-2005 in Pécs an der Universität der Bildenden Künste und Musik. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum.
Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus  Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen.  Die Motive wirken als wären sie aus ihrer Umgebung herausgelöst, dann freigestellt und anschließend auf dem Zeichenpapier wieder eingefügt worden.
Surreale Züge zeigen sich, wenn in sich verschachtelte Häuser ineinander gesteckt werden und zu gemalten Objekten werden. Seine Arbeitsweise ändert sich, wenn Sándor Imreh im öffentlichen Raum arbeitet. Er malt oder sprüht mit Acryllack abstrakte, geometrische oder erzählerische Formen, wie einfache kleine Häuser auf Wände in der Stadt oder auch im Wald.
Seine Orte sind ebenso gezielt ausgewählt, wie die Ausschnitte seiner Bleistiftzeichnungen. Der einzige Unterschied ist, dass hier die Motive in einen belebten, farbigen Hintergrund eingefügt werden. (Franziska Degendorfer)