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Prof. Dr. Harald C. Traue › 25.10.2018 | Vortrag

Donnerstag, 25. Oktober 2018 um 19 Uhr Vortrag
„Kann künstliche Intelligenz Kreativität und Emotionen?“ Prof. Dr. Harald C. Traue, Uni Ulm
Eintritt frei

Künstliche Intelligenz (KI) produziert Algorithmen (Programme, Apps, etc.) mit denen Menschen, Gedanken, Gefühle, Texte und Objekte erkannt, analysiert und expressiv in Kunstprodukte umgesetzt werden können. Ziel sind digitale Technologien, mit denen Computer Kommunikation verstehen, imitieren und selber gestalten können. Was bedeutet das für kreatives Handeln? Besteht die KI aus Werkzeugen und Mittel wie Pinsel und Farbe oder Meißel und Stein oder macht sich die KI das kreative Denken und Handeln zur Beute?
Prof. Dr. Harald C. Traue hat Kommunikationswissenschaften und Informatik u.a. in Bremen beim Pionier der Computerkunst Frieder Nake studiert. Er lehrt seit 1987 als Professor Medizinische Psychologie an der Uni Ulm und forscht über Emotionen, Schmerz und Mensch-Maschine-Interaktion.

Silvia Jung-Wiesenmayer › 19.10. – 11.11.2018

„kunsTsToff“  fließende Steine, gehärteter Stoff
Sonntag 11.11. um 11 Uhr führt die Künstlerin durch die Ausstellung
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Eröffnung Donnerstag, 18. Oktober 2018 um 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung Marco Hompes M.A., Museumsleiter Villa Rot
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Samstag 03.11. um 15 Uhr und
Sonntag 11.11. um 11 Uhr führt die Künstlerin durch die Ausstellung
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geöffnet 19.10. – 11.11.2018

Fließende Steine, gehärteter Stoff „… in diesem Spannungsbereich bewege
ich mich mit meiner Ausdruckskraft und meiner Experimentierfreude.
Mit dem Wort kunsTsToff möchte ich das wieder ausgrenzen, was sich
sprachlich eingegrenzt hat.“

Silke Knäpper › 05.10.2018 Buchvorstellung

Freitag, 05. Oktober 2018 um 19 Uhr Buchvorstellung und Lesung
 „Das Lieben der Anderen“ Silke Knäpper

Silke Knäpper, 1967 in Ulm geboren, legt mit „Das Lieben der Anderen“ ihren dritten Roman vor – einen veritablen Krimi rund um Helen, eine Frau im Dunkeln, eine heimliche Beobachterin. In einer Märznacht sieht sie eine Frau gegenüber vom Balkon stürzen. Bevor die Polizei eintrifft, sieht Helen noch einen Mann, der sich auf die Tote zubewegt, kurz innehält und davoneilt. Und Helen ist fest entschlossen, diesem Mann näher zu kommen. Damit bricht sie aus ihrem Leben, das „keine Höhen und Tiefen“ kennt, endgültig aus. Knäpper entwirft einen in dichter Sprache verfassten »Seelenkrimi« einer Stalkerin.
Zur Premierenlesung wird die Percussionistin Konstanze Ihle die literarische Spannung am Schlagwerk vertiefen. Eintritt 7 Euro. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. In Kooperation mit „Aegis Literatur“ und dem „Literatursalon Donau“

Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm › 15.09.2018

ab 20 Uhr Kulturnacht (nach der Ausstellungseröffnung Olga Georgieva „red thread around Ulm“ 19 Uhr)
livepainting  „I TAKE YOU !“ 
Olga Georgieva zeichnet die Besucher/innen der Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm live vor Ort: Erste Silhouetten sind zu erkennen, Formen ihrer Gestalt, Details ihres Wesens, Muster ihrer Kleidung werden festgehalten. Begegnungen werden bebildert. Sich finden und wieder verlieren in ihrer Kunst. Am Anfang und am Ende stehen großformatige Zeichnungen. Die Aktion wird musikalisch umrahmt. Für Speis und Trank ist gesorgt. livepainting jeweils ca. 20:00, 21:00, 22:00 und 23:00 Uhr

 

Olga Georgieva › 15.9. – 07.10.2018

Eröffnung Samstag, 15. September 2018 um 19 Uhr     (anschl. Kulturnacht 2018 20 Uhr livepainting)
„red thread around Ulm“ Olga Georgieva
Zeichnung, Objekt Olga Georgieva war in diesem Sommer auf Einladung des BBK Ulm
als 3. Ulmer Stadtzeichnerin in der Donaustraße 2 – der „guten Stube“ des Künstlerhauses
– zu Gast. In dieser Ausstellung zeigt sie ihre in Ulm entstandenen Zeichnungen, die
Ergebnisse ihres livepainting und weitere Arbeiten. geöffnet 16.9. – 07.10.2018

ab 20 Uhr nach der Ausstellungseröffnung Kulturnacht 2018
„I TAKE YOU !“ livepainting
Olga Georgieva zeichnet die Besucher/innen der Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm live vor Ort: Erste Silhouetten sind zu erkennen, Formen ihrer Gestalt, Details ihres Wesens, Muster ihrer Kleidung werden festgehalten. Begegnungen werden bebildert. Sich finden und wieder verlieren in ihrer Kunst. Am Anfang und am Ende stehen großformatige Zeichnungen. livepainting jeweils ca. 20:00, 21:00, 22:00 und 23:00 Uhr

Performance DEAD PLANTS / LIVING OBJECTS › 15. Juni 2018

Rie Nakajima & Pierre Berthet Performance
DEAD PLANTS / LIVING OBJECTS
Fr. 15. Juni 2018, 19 Uhr
Start 19 Uhr im Künstlerhaus, Teil 2 bei gutem Wetter in der Stiege


Rie Nakajima und Pierre Berthet interessieren sich für den Klang von Dingen, die man sich normalerweise nicht anhört. In ihrem fortlaufenden gemeinsamen Projekt „Dead plants / living Objects“ bringen sie ihre eigenwilligen Instrumente zum Duett zusammen. So harmoniert der tiefe Sound eines in flatternde Rohre pustenden Staubsaugers mit dem filigranen Klirren von Geschirr, das von selbstständig durch den Raum wandernnden Motoren angeschlagen wird. Mit ihren Installationen passen sich die Beiden immer wieder an die vorgefundene Raumsituation an. In Ulm arbeiten sie mit zwei sehr unterschiedlichen Orten: Dem Künstlerhaus und der Stiege.
Künstlerhaus Ulm im Ochsenhäuser Hof, Grüner Hof 5, 89073 Ulm
Stiege Ulm, Donaustraße zum Rosengarten 1, 89073 Ulm, www.stiege-ulm.de

Carl-H1 Daxl › 21.06. – 22.07.2018

Eröffnung Donnerstag, 21.06.2018 um 19 Uhr
mit einem herzhaft-deftigen Künstlergespräch zwischen Carl-H1 Daxl und Reiner Schlecker
„das Böse kann auch mal wuschelig sein“
Carl-H1 Daxl Bilder und Objekte

„Nichts auf der Welt ist nur Gut oder nur Böse – meine Bilder und Objekte sind lieb + böse, nett und brutal, charmant & zynisch – wie das Leben eben! Die Arbeiten entstehen oft aus „Abfall“-Brettern, Material, das seine Aufgabe erfüllt hat und jetzt entsorgt wird – ich mache daraus Bilder und geben ihnen ein neues, ein zweites. Leben.“ geöffnet 22.06. – 22.07.2018

Olga Georgieva | Stadtzeichnerin › Juni/Juli 2018

Die 3. Ulmer Stadtzeichnerin Olga Georgieva kommt auf Einladung des BBK Ulm und logiert in der Donaustraße 2 – der „guten Stube“ des Künstlerhauses.
Dienstag 10. Juli und Freitag 13. Juli ab 19 Uhr im Rahmen des Donaufestes Ulm öffnet Olga Georgieva ihre Tür um in Ulm entstandene Arbeiten zu zeigen und „im Moment“ zu zeichnen. Wir sind gespannt auf ihre Spurensuche links und rechts der Donau.

Olga Georgieva *1986 in Varna, Bulgarien, lebt in Wien. Sie erkundet in ihren Arbeiten mit Konsequenz den Ort von dem aus der Blick des Künstlers auf die Welt fällt. Ausgangspunkt war und ist eine Einsicht in die Trennung des beobachtenden Auges von seiner Umwelt. Aus dieser Erfahrung der Trennung und der daraus folgenden Distanz zu den sie umgebenden Menschen resultierte bei der Künstlerin eine Empfindung von Geborgenheit in dieser anonymen Umgebung. Dies zeigte sich erstmals in Arbeiten die in den Jahren 2008 und 2009 entstanden waren. In feingliedrigen Tuschezeichnungen von ineinander verschränkten Frauen, Männern und Kindern erkundete Olga Georgieva die Formen der sie umgebenden Passanten an öffentlichen Orten.  Diese Protokolle von Wahrnehmungen ziehen die dargestellten Personen aus dem Strom der Zeit. Durch deren bildliche Fixierung haben wir plötzlich, scheinbar endlos, Zeit diese Gesichter, Körper und Bewegungen abzutasten und zu verfolgen. In Folge begann die Künstlerin diese vereinzelten Personen mit dargestellten Schnüren und roten Sperrbändern in neue Zusammenhänge zu gruppieren. Durch diese Eingriffe  mutierten die Abbildungen einer realen Welt zu formalen Strukturen die den Gesetzen der Künstlerin zu gehorchen hatten.“ Boris Manner, Wien  2016

members only 01 › 10.05. – 10.06.2018

members only 01
Veronika Missel  | Elena Schoch  
Barbara Willar | Christiane Wehner-S | Amei G. Wöllmer
Eine Auswahl neuerer Mitglieder des BBK Ulm zeigt einen Auschnitt aus ihrem Schaffen

Eröffnung Donnerstag, 10. Mai 2018 um 19 Uhr
mit einer Einführung von Florian L. Arnold.
Musikalische Umrahmung: Sarah Weigele, Querflöte


    
 
geöffnet 11.05. – 10.06.2018
Sonntag 13. Mai Internationaler Museumstag im Künstlerhaus
Die Künstlerinnen sind meist anwesend
15 – 16 Uhr „Künstlerinnen im Gespräch“

Thomas Kapielski › So 29. April 2018

„Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein“
Frühschoppenlesung Sonntag 29. April 2018 um 11 Uhr
Überraschungsgast: Jörg Schlösschen am Keyboard


„Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.“ – diese und viele andere Einsichten verdanken wir dem Berliner Autor, Fluxuskünstler und Philosophen Thomas Kapielski, *1951.
Wie kein anderer vereint er in seinen Reflexionen komische Stammtischanekdoten,zornige Gegenwartsdiagnosen und denkwürdige Lektüreerlebnisse. Die Kombination aus zünftigem
Essen, Bier und intellektuellen Höhenflügen garantiert beste Unterhaltung im Ochsenhäuser Hof.
Im Rahmen der Literaturwoche Donau 2018 / Literatursalon Ulm   www.literatursalon.net
Eintritt inkl. 1 Paar Weißwürste, Brezel und 1 Bier 12 Euro.

„Round not Square“ › 06.04. – 29.04.2018

„Round not Square“
Buchrollen
Eröffnung Donnerstag, 05. April 2018 um 19 Uhr
mit einer Einführung von Florian L. Arnold

 

Als analoge Antwort aufs digitale Zeitalter hat der Berliner Verlag für Buchrollen „Round not Square“ sich einem besonderen Format verschrieben  –  er publiziert ausschließlich auf Buchrolle. Das Format kann panoramische Inhalte ideal abbilden  –  und zwar auf bis zu 30 Metern Länge. Es eröffnet ganz neue Möglichkeiten in Sachen Storytelling und Leseerlebnis. Vom Kunstband über die Graphic Novel bis hin zum Kinderbuch spiegelt sich die Bandbreite des Verlags in dieser Ausstellung wieder. So ist mit PROVINTSIYA unter anderem ein Band mit Fotografien und Lyrik über die russische Provinz zu sehen, mit SJØLAND ein Kunstbuch mit Linolschnitten der norwegischen Küste. Eine Ausstellung zur Literaturwoche Donau 2018.  www.literatursalon.net
geöffnet 06.04. – 29.04.2018

Lilo Ring | Sabine Krusche › 01.03. – 25.03.2018

Lilo Ring | Sabine Krusche
malerische Zeichnung  –  zeichnerische Malerei, Keramik, Zeichnung, Fotografie, Video
Eröffnung Donnerstag, 01. März 2018 um 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Thomas Heitele
Musikalische Umrahmung: Markus „Widdley“ Wirth

 

Lilo Ring: „Kein Tag ohne einen Strich … Skizzen, Impressionen, Geschichten übers Jahr …
von heiter bis ironisch, auf Papier gebannt.“
Der Mikrokosmos, Zellen, Zellprozesse faszinieren die Bildhauerin Sabine Krusche. Mit verschiedenen Medien wie Keramik, Zeichnung, Fotografie und Video macht sie innere Bildwelten sichtbar. „Wie mit Hilfe eines Riesenmikroskops blickt man ins Innere eines dieser wundersamen,
mitochonder aufgefalteten Membramsysteme….“ (Clemens Ottnad)
geöffnet 02.03. – 25.03.2018

Sepp Luible | Emil Kräß › 30.11.2017 - 06.01.2018

Sepp Luible | Emil Kräß   „G´schnitta ond g´haua“
Holzschnitt Tuschezeichung Skulptur Objekt

V E R L Ä N G E R T !
Freitag 22.12. und Samstag 23.12.2017
Freitag 29.12. und Samstag 30.12.3017
Freitag 05.01. und Samstag 06.01.2018 (FINISSAGE)
jeweis von 14 bis 18 Uhr

Eröffnung Donnerstag, 30.11.2017 um 19 Uhr
mit einer Einführung von Florian L. Arnold und Musik von Markus Wirth


Sepp Luibles Augenmerk galt dem Holzschnitt. Seine mehrfarbigen Holzschnitte stellen originäre Schöpfungen dar, die als fein ausbalancierte Geflechte aus Muster und Farbe faszinieren. Virtuos übertrug der Zeichner Sepp Luible seine Zeichenkunst ins Medium des Holzschnitts. Sepp Luible ist im Mai diesen Jahres überraschend gestorben – er hat sich sehr auf diese Ausstellung gefreut!
Neben dem höchsten Kirchturm der Welt meißelt Emil Kräß seit 31 Jahren als einer von fünfzehn Steinmetzen der Ulmer Münsterbauhütte. Fernab von seiner Arbeit hat der Bildhauer aus Holzschwang auch seinen ganz eigenen, künstlerischen Umgang mit Sand- und Kalkstein gefunden. Man darf gespannt sein auf seine raffiniert ausgetüftelten Skulpturen. geöffnet 01.12. - 17.12.2017

Pit Kinzer › 21.01. – 18.02.2018

Pit Kinzer „Gerngroß Models Zseitensprünge“
Eröffnung Sonntag, 21. Januar 2018, 11 Uhr
mit Musik- und Textperformance „Die Zseitenspringer“

im Anschluss ab 12 Uhr Neujahrs-Brunch – ein Prosit auf die Kunst.

Fotoarbeiten Kinzer variiert einmal mehr seine „Gerngroß Models“. Diesmal lässt er sie „Zseitensprünge“ vollführen, indem er seine kleinen Modellfiguren mit (historischen) Bildern kombiniert, wobei etliche der großformatigen, collageartigen Fotoarbeiten an Szenen in alten amerikanischen Filmen erinnern. Ein vielschichtiges Spiel mit Gegenwart und Vergangenheit, Wirklichkeit und Erinnerung, Realem und Fiktivem. Mal witzig, mal geheimnisvoll, mal düster. Und meist spannend. (Klaus-Peter Mayr / Allgäuer Zeitung)
Zseitenspringer Pit Kinzer, Roman Kern, Stephan Rustige, Christian Stock
geöffnet 25.01. – 18.02.2018

Neujahrsbrunch › 21. Januar 2018

Sonntag, 21. Januar 2018 ab 12 Uhr
ein Prosit auf die Kunst
BBK Ulm Neujahrs-Brunch

im Anschluss an die Ausstellungseröffnung von Pit Kinzer

Wie immer stoßen wir mit einem Glas Sekt oder Saft mit Euch an –
Freundinnen und Freunde des Künstlerhauses, Freunde von Freunden, Liebhaber der bildenden Kunst, Kolleginnen und Kollegen etc.pp.
Es gibt Weißwurst, Brezeln und andere Leckereien!
Um 14 Uhr MIT_KUNST

 

 

ZukunftHeimat – Filmprojekt! › 21.01.2018

Sonntag 21. Janurar 2018 um 14 Uhr
ZukunftHeimat MIT_KUNST
Filmprojekt mit Geflüchteten

Für Speis und Trank ist gesorgt, der Eintritt ist frei
im Anschluss an die Vernissage von Pit Kinzer und BBK-Neujahrs-Brunch

Eine Gruppe von Geflüchteten aus Afghanistan realisierte unter der Anleitung der Filmemacherin Lisa Miller (BBK Ulm) verschiedene Kurzfilmprojekte vor und hinter der Kamera. Die Auseinandersetzung mit alter, neuer und verlorener Heimat schafft Geschichten, die einen Einblick in die Lebensrealitäten der jungen Afghanen hier in Deutschland gewähren. Sie erzählen von ihrer Vergangenheit und ihrem neuen Alltag, von ihren Ängsten und Träumen. In verschiedenen Workshops haben die Teilnehmer Einblicke in das Medium Film  –  von Schauspiel bis Regie erhalten. Für ehrenamtliche MItarbeit konnte die Schauspielerin Kati Wolf gewonnen werden. Kooperationspartner BBK Ulm, Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e.V. , Radio freeFM.
besonderen Dank an Lothar und Friederike Klatt und Wolfgang Erler vom Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis e.V., Radio free FM, Haus der Begegung, Sprachmittler Miernasrodien Rafizada, Hannes Kempert, Josef Sälzle, Christine Söffing, Sibylle Tiedemann, Frau Knop und Herrn Deppe vom BBK Bundesverband und alle hier nicht genannten, die das Projekt untersützt haben.

Künstlermarkt › 24.-26.11.2017

Freitag 24.11.  17 - 22 Uhr  –  Samstag 25.11.  11 - 18 Uhr  –  Sonntag 26.11.  11 - 18 Uhr
Künstlermarkt im Ochsenhäuser Hof
Kleinplastik · „das kleine Format“ · Miniaturen und Postkarten – alles „handmade“
Kunst, Losverkauf und Tombola, salzige und süße Köstlichkeiten, kalte und heiße Getränke, schöne Gespräche

P R O G R A M M
Freitag ab 19 Uhr Langer Tisch zusammen schmausen und genießen,
Essen ist da, solange der Vorrat reicht
– wer Lust hat, bringt gern was Feines mit.
Samstag ab 12 Uhr gibt‘s Suppe und mehr
um 15 Uhr Kaffeehaus mit Musik
Sonntag 14 Uhr gute Musik von JAZZ Point
16 Uhr vergnügliche Auslosung der Tombola-Gewinner

„Nachwehen“ › 10.11.+11.11. Theater

Theater „Nachwehen“ Büro-Thriller à la Hitchcock mit britisch-schwarzem Humor.
Freitag 10.11. und Samstag 11.11.2017 um 20 Uhr
Schauspiel von Mike Bartlett, Regie Eva Piringer, Schauspieler Andrea Karten, Yasmin Ott.
Emma ist neu in der Firma. Gleich am Anfang wird ihr von ihrer Managerin klar gemacht, dass Beziehungen innerhalb der Firma ein no-go sind und man bitte peinlichst genau berichte, wenn es zu einer romantischen oder sexuellen Tat, Tätigkeit oder Verhältnis mit einem anderen Angestellten, Vorgesetzten oder Geschäftsführer der Firma kommt. Privatsphäre, das war einmal in Emmas Leben. Als sich Emma in Darren, einen Kollegen, verliebt, muss sie sich folgenden Fragen stellen: Wie weit gehe ich, um erfolgreich zu sein? Will ich meine Beziehung für die Firma opfern? Was passiert mit dem gemeinsamen Kind? Eintritt: 15 Euro, erm. 12 Euro

Klasse Blaschitz › 19.10. -12.11.2017

Eröffnung Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 19:00 Uhr
Kunstakademie Stuttgart Klasse Blaschitz
„I Love It, I Don´t Care “
mit einer Einführung von Alexander Wetzig
Zeichnungen, Entwürfe, Modelle, 3D-Drucke etc. Die Klasse Blaschitz der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart fördert mit der Lehrveranstaltungsreihe „Grande Liberté“ die Bearbeitung freier Themenstellungen im Architekturstudium. BA-Studierende des 4. Semesters zeigen ihre Entwürfe, die unter dem Motto „I Love It, I Don´t Care“ im letzten Semester entstanden sind.

Inhaltlich reichen die Arbeiten von neuen Wohnkonzepten über BIG Data bis hin zu schwimmenden Städten. Gemeinsamer Kern der Arbeiten ist eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesellschaft, der alles möglich ist, die keine Grenzen kennt und althergebrachtes in Frage stellt. So stürzen sich die Studenten in ihre ausgewählten Bereiche. Es wird gecuttert, gezeichnet, 3D gedruckt und vieles mehr. geöffnet 20.10. -12.11.2017

Davide Sgorlon › 01.10.2017 Konzert

Sonntag 01. Oktober 2017 um 19:30 Uhr Konzert
Davide Sgorlon Crossover
Davide Sgorlon hat Musik für verschiedene Stücke, Dokumentationen und Filme geschrieben und tritt damit auf Festivals in ganz Italien und Europa auf. Durch den filmische Aspekt in seiner Musik wird der Zuhörer musikalisch auf eine wunderbare innere Reise geschickt. Sgorlon ist ein echter Multi-Instrumentalist, der akustische und Bariton-Gitarren, Mandoline, Oud und Fretless Bass spielt. Der Gitarrist verwendet auch elektronische Effekte und innovative Techniken, um seine wunderschön konzipierten Kompositionen aufzuführen. Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro

Lisa Miller › 16.09. - 08.10.2017

Lisa Miller THERE IS NO ALTERNATIVE
Multimediainstallation
Eröffnung Samstag, 16. September 2017 um 19:00 Uhr
im Rahmen der Kulturnacht Ulm /Neu-Ulm < link<

“It is easier to imagine the end of the world than the end of capitalism.” Die Multimediainstallation der Regisseurin und Videokünstlerin Lisa Miller konfrontiert uns mit den Strukturen und Symbolen einer vermeintlich alternativlosen kapitalistischen Realität. Sie entführt uns durch Slums und Machttürme direkt in eine Alternativrealität die unsere Zukunft maßgeblich beeinfussen wird: die Virtual Reality. Eine dystopische Reise in ein ersehntes Nirgendwo. Lisa Miller, aufgewachsen in Weißenhorn, schloss ihr Studium in London ab und lebt und arbeitet derzeit in Ulm und Leipzig. geöffnet 17.09. - 08.10.2017

Kulturnacht 2017 › 16.09.

Samstag, 16. September 2017 ab 20 Uhr
Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm
Lisa Miller / Filme- und Künstlerkollektiv Landrauschen
Dieses Jahr hält das Filme- und Künstlerkollektiv Landrauschen Einzug ins Künstlerhaus. Das Filmteam gibt erste exklusive Einblicke in den gleichnamigen Spielfilm. Die schwäbische Heimatsatire feiert Ende 2017 Premiere. Die Crew und Schauspieler bieten ein Programm mit Kabarett, Musik, DJs und Videoprojektionen. Im Rahmen der multimedialen Ausstellung „THERE IS NO ALTERNATIVE“ von Regisseurin Lisa Miller, lässt sie die Besucher in die Virtuelle Realität eintauchen, um zusammen ein kollektives Kunstwerk in der virtuellen Unendlichkeit zu schaffen. Für Speis und Trank ist gesorgt.
im Rahmen der Kulturnacht Ulm /Neu-Ulm
19 Uhr Eröffnung Multimediainstallation Lisa Miller THERE IS NO ALTERNATIVE < link<


Rückschau I/2017

Jürgen Stimpfig › 29.06.-23.07.2017

Jürgen Stimpfig „Massive Blätter“
peintre-sculpteur
Eröffnung Donnerstag 29.06.2017 um 19 Uhr
Einführung: Rainer René Mueller, Dichter | Schriftsteller, Heidelberg

JS, seit langem in Paris lebend u. lehrend, setzt, wie keiner seiner Generation, die französische Begrifflichkeit „peintre-sculpteur“ in seine Arbeit um. Kontinuierlich in Skizzenbüchern notierend, was als Plastisches/Skulpturales in der Blickbegegnung erscheint, wechselt Stimpfig in einer an Antonin Artaud erinnernden radikalen, zugewandten Ironie und „kunstloser“ Direktheit zwischen „Blättern“ und der „massiven“, skulptural verfaßten Erscheinung des real Dinglichen. Die Zweideutigkeit wird in eine Zweitdeutlichkeit übertragen. Kunst ist ein Hund ist ein Stuhl ist ein Topf ist ein Rhinozeros… (Rainer René Mueller Institut d´Études Intercontemporaines.Harbouey/F)    geöffnet 30.6. – 23.07.2017

Sándor Imreh › Juni/Juli 2017 – 2. Ulmer Stadtzeichner

Sándor Imreh kommt auf Einladung des BBK Ulm als 2. Ulmer Stadtzeichner zu uns.
Er logiert ab dem 25. Juni 2017 in der Donaustraße 2 – der „guten Stube“ des Künstlerhauses
und nimmt ab dann seine Ulmer Erkundungen auf.

Donnerstag 20. Juli 2017 (Schwörwoche) um 19 Uhr
zeigen wir  seine in Ulm entstandenen Arbeiten
in der Donaustraße 2.
Bis dann bei einem Gläschen Wein oder Saft!

*1978 in Debrecen, Ungarn. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum. Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen…  (*den kompletten Text von Franziska Degendorfer finden Sie unten)
Wir sind gespannt auf die Spurensuche von Sándor Imreh, auf seine Impressionen bei Tag und bei Nacht links und rechts der Donau.

Imreh

*Sándor Imreh ist 1978 in Debrecen, Ungarn geboren und studierte von 2000-2005 in Pécs an der Universität der Bildenden Künste und Musik. Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Erkundung des urbanen Raums, als Zeichnung auf Papier und als Intervention im öffentlichen Raum.
Mit feinen Bleistiftstrichen zeichnet er detailgetreu Ausschnitte aus  Hausfassaden, rohem Mauerwerk, Hauseingängen oder Baustellen.  Die Motive wirken als wären sie aus ihrer Umgebung herausgelöst, dann freigestellt und anschließend auf dem Zeichenpapier wieder eingefügt worden.
Surreale Züge zeigen sich, wenn in sich verschachtelte Häuser ineinander gesteckt werden und zu gemalten Objekten werden. Seine Arbeitsweise ändert sich, wenn Sándor Imreh im öffentlichen Raum arbeitet. Er malt oder sprüht mit Acryllack abstrakte, geometrische oder erzählerische Formen, wie einfache kleine Häuser auf Wände in der Stadt oder auch im Wald.
Seine Orte sind ebenso gezielt ausgewählt, wie die Ausschnitte seiner Bleistiftzeichnungen. Der einzige Unterschied ist, dass hier die Motive in einen belebten, farbigen Hintergrund eingefügt werden. (Franziska Degendorfer)

Elke Traue › 18.05.-11.06.2017

Elke Traue „Vergänglichkeit“
großformatige Zeichnung

Eröffnung Donnerstag 18.05.2017 um 19 Uhr
Einführung: Prof. Dr. C. Bischoff
Musik: echoes of the future  Philipp Zey | Marcus Walnus

Sonntag 21. Mai 2017   11 – 16 Uhr
Internationaler Museumstag mit Gewinnspiel
Die Künstlerin von 14  bis 16 Uhr anwesend !

traue

Werden und Vergehen bestimmen die menschliche Existenz. Bedrängt durch persönliche Erfahrung stellt sich Elke Traue mit Zeichnungen diesem Thema . Als Metapher zeigt sie Baumstämme mit Ästen und Verzweigungen, mit Narben und Wunden. Während die großen Arbeiten das Sterben mit Wucht unmittelbar erlebbar machen, sind die kleineren Zeichnungen abstrakter, ja versöhnlicher.
geöffnet 19.05. - 11.06.2017

Thomas Kapielski I Jürgen Roth › 07.05.2017

Frühschoppenlesung
am Sonntag 07.05.2017 um 11 Uhr 
mit Thomas Kapielski, *1951 in Berlin, Autor, Künstler, Musiker, Fotograf, Vortragsreisender, Geograf und Jürgen Roth, *1968 in Berleburg, freier Schriftsteller aus Frankfurt am Main (FAZ, konkret, taz, Titanic).
Die Kombination aus zünftigem Essen, Bier und intellektuellen Höhenflügen garantiert beste Unterhaltung.
Eintritt inkl. 1 Paar Weißwürste, Brezel und 1 Bier 12 Euro.
Im Rahmen der Literaturwoche Donau/Literatursalon Ulm 2017. www.literatursalonulm.com

kapielski

Sepp Luible gestorben

Unser geschätzter Kollege Sepp Luible ist tot.
Wir sind bestürzt und traurig.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Inge, seiner Familie und seinen Freunden

Die bildende Kunst bestimmte Sepp Luibles Leben. Der gebürtige Krumbacher war Autodidakt und hat sich seit 1978 verschiedenste Techniken zum Teil in Kursen bei Kolleginnen und Kollegen angeeignet.
Seinen Augenmerk galt vor allem in jüngerer Zeit dem Holzschnitt. Als Mitglied der Druckwerkstatt Ulm e.V. war er regelmäßig am Mittwochabend zum Vereinsabend dort, um seine mehrfarbigen Holzschnitte zu drucken.

Er war Mitglied im BBK Ulm, der Künstlergilde Ulm, des Kunstverein Senden und der Malschule Roggenburg und nahm regelmäßig an den Mitgliederausstellungen teil.
In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen konnte man seine Arbeiten sehen.
Nun ist er überraschend am 1. Mai im Alter von 66 Jahren gestorben.

Auf die kommende Ausstellung zusammen mit Emil Kräß im Künstlerhaus Ulm (BBK Ulm) Ende 2017 hat er sich sehr gefreut. Mit Hilfe von Freunden, Kollegen und seiner Frau Inge wird der BBK Ulm diese Ausstellung realisieren.

 

Günter Wagner › 20.04. - 07.05.2017

Günter Wagner „Virtuelle Bewegung“
Objektinstallation
Eröffnung Donnerstag 20.04.2017 um 19 Uhr

wagner

„Günter Wagners Objekte sind von einer formalen und konzeptuellen Klarheit, die sich auf den ersten Blick erschließt, sie beziehen ihre ästhetische Attraktivität aus dem Gegensatz der Materialien Eisen und Glas. Das eine ist schwer und lastend, das andere wirkt schwerelos, ist transparent.“ (Heiner Georgsdorf) – Auf kreisrunden Glasplatten gelagerte „Stahllinsen“ scheinen fundamentfrei im Raum zu schweben indem sie den neuralgischen Moment ihres Stillstandes ausbalancieren, während das Glas, das die Stahlkörper vom Boden isoliert, den Untergrund optisch einbrechen lässt.    geöffnet 21.04. - 07.05.2017

Guitar Crusher and Band › 25.03.2017

Guitar Crusher and Band 
Samstag 25.03.2017 um 20:30 Uhr

Erdiger Blues, mitreissender Soul, beste Musiker
und eine faszinierende Stimme ziehen das Publikum in ihren Bann.
Der Mann aus Carolina,1931 als Sidney Selby geboren,
ist ein Entertainer der alten Schule, überzeugend und ausdrucksstark.
Zusammen mit Ingo Illerdelta an den Tasten, Herbert Birzele am Schlagzeug
und Freddy Fischkal an der Gitarre formen sie die Kulisse für sumpfiges Schwemmland,
tertiäre Endmoränenablagerungen, Geröll und Karst.
Yeaah, let`s go !
Eintritt: 12 Euro, erm. 10 Euro (Abendkasse)

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IRAN – einfach anders › 12.03.2017

IRAN – einfach anders
Sonntag 12.03.2017 um 19 Uhr
Sabine Weinert-Spieß und Hans Werner Spieß zeigen beeindruckende Bilder ihrer Persien-Reise: blaue Moscheen in Isfahan und Shiraz in kunstvoller Fliesenornamentik, 2500 Jahre alte Reliefs aus Persepolis, freundliche Menschen und Einblicke in ein weitgehend unbekanntes Land. Und sie kommen mit uns ins Gespräch über ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Eindrücke während ihrer Reise.

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Neujahrs-Brunch › 22.01.

Prosit újév – ein Prosit auf 2017 und die Kunst! 
Sonntag, 22. Januar 2017
Neujahrs-Brunch
nach der Eröffnung von Andreas Miller „Zollstockfieber“ stoßen wir an auf’s neue Jahr und auf die Kunst – wie immer in guter Gesellschaft mit Freunden, Bekannten, Liebhabern der bildenden Kunst, Kolleginnen und Kollegen. Es gibt Herzhaftes, Süßes und Heißes und Kaltes.

 

Andreas Miller › 22.01. - 19.02.2017

Andreas Miller „Zollstockfieber“
Eröffnung Sonntag, 22. Januar 2017 um 11 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Reiner Schlecker
anschließend Neujahrs-Brunch

miller

Andreas Miller, geboren in Illertissen, lebt und arbeitet derzeit in Leipzig. In seiner Ausstellung „Zollstockfieber“ zeigt er Arbeiten, bei denen der Zollstock als Material im Mittelpunkt steht. Er besetzt den Raum mit unzähligen Zollstöcken, deren optische Biegsamkeit so die Vorstellungskraft neu vermessen. Anhand von Skulpturen, Installationen und Bildern lotet Andreas Miller die Möglichkeiten des Werkzeugs aus und eröffnet durch seine Inszenierungen unterschiedlichste Räume einer neuen Nutzbarkeit.    geöffnet 26.01. - 19.02.2017

Anne Adelt I Dmitri Krenzer › 02.03. -  02.04.2017

Anne Adelt I Dmitri Krenzer
Frottage | Arbeiten auf Papier/Leinwand
Eröffnung Donnerstag 02.03.2017 um 19 Uhr
Einführung: Peter Degendorfer

adelt dmitri

Anne Adelt arbeitet mit übergebliebenen oder halbfertigen Dinge die sich in einer Grauzone befinden, schon abgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext aber noch nicht völlig zerfallen oder verloren gegangen sind. Als Medien dienen ihr Digitaldrucke und Frottagen mit denen sie teils stark verfremdete oder Abdruck genaue Bilder entwickelt.  |  „Was im Inneren genährt, entwickelt wird, ist wesentlich im Schöpferischen. Die innere Formung – Ausspruch – Aufschrift. Was bleibt ist die Skizze. Offen. Konzentriert.“ Dmitri Krenzer    geöffnet 03.03. -  02.04.2017

Carl Laemmle reloaded› 17.01.2017

„Carl Laemmle reloaded“
Eröffnung 17. Januar 2017 im Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim
In Zusammenarbeit mit dem BBK Ulm veranstaltet das Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim zum 150. Geburtstag des in Laupheim geborenen Hollywood-Pioniers Carl Laemmle die Ausstellung „Carl Laemmle reloaded“. Von einer Jury wurden 32 Künstler/innen ausgewählt, ihre Arbeit zu den Themen Film und Filmgeschichte, Carl Laemmle und seinem Wirken als deutsch-jüdischer Auswanderer im Kosmos Hollywoods zu präsentieren.
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Carl Laemmle wird 150.
Im oberschwäbischen Laupheim 1867 geboren, gehört sein Leben zu den bemerkenswertesten Auswandererbiografien der Neuzeit. Nahezu mittellos war er als Siebzehnjähriger in New York gelandet. Doch aus dem „poor immigrant“ wurde ein Hollywoodpionier mit außergewöhnlich humanen Zügen.
Er gründete die Universal-Studios und produzierte bis 1936 über 9000 Filme, darunter Klassiker wie „Im Westen nichts Neues“ oder „Frankenstein“. In den 1930er Jahren rettete er über 300 deutschen Juden das Leben, indem er ihre Flucht nach Amerika ermöglichte.
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Pünktlich zu seinem Geburtstag findet in Carl Laemmles Geburtsstadt Laupheim
im Museum zur Geschichte von Christen und Juden, Schloß Großlaupheim
in Kooperation mit dem BBK Ulm eine Sonderausstellung statt,
welche die Arbeiten von 32 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zeigt.
museum-laupheim.de

Die Künstlerinnen und Künstler interpretieren auf vielfältigste Weise das Leben und Wirken Carl Laemmles.
Der Film wird als Leitmedium des 20. Jahrhunderts greifbar.
Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen, Installationen und Medien vergegenwärtigen die Geschichte eines Mannes, der für die Einlösung des amerikanischen Traumes steht: It can be done!
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17. Januar bis 21. Mai 2017
Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim

Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15
88471 Laupheim
Tel.: 07392 96800-0
Fax: 07392 96800-18
museum@laupheim.de
www.museum-laupheim.de

Öffnungszeiten: Sa., So. und Feiertage 13-17 Uhr

Führungen für Gruppen nach Vereinbarung

Myrah Adams I Wolfgang Steiner › 01.12.2016

Myrah Adams I Wolfgang Steiner
„Horizonte, verdeckt?“ Zeichnung, Malerei, Druckgraphik
Eröffnung Donnerstag, 01. Dezember 2016 um 19 Uhr
Begrüßung Reiner Schlecker – musikalische Umrahmung Reinhard Köhler

adams steiner

Weite, sich zum Horizont öffnende Landschaften bilden für die in der Region ansässigen Künstler Myrah Adams und Wolfgang Steiner den Rahmen für rätselhafte Szenen und fantastische Narrative. Dabei verbinden sich delikate Farbgebung und fantasievoller Detailreichtum mit symbolgeladener Tiefgründigkeit und unterschwelligem Humor.    geöffnet 2.12.- 18.12.2016

Künstlermarkt › 25-27.11.2016

Freitag 25.11., Samstag 26.11. und Sonntag 27.11. im Künstlerhaus Ulm
 Künstlermarkt 2016
im Ochsenhäuser Hof
Malerei, Zeichnung, Druck, Fotografie und Skulptur im kleinen Format
Postkarten und andere kleine Orginale auf den Weihnachtstisch!

Fetzig: Freitag ab 19:30 Uhr Jürgen Böckeler und Friends spielen auf
Lesung: Freitag, 19 Uhr, Sonntag 12 Uhr und 15 Uhr liest Florian L. Arnold  
Jazz gepflegt: gibt es Sonntag ab 14 Uhr von JazzPoint
Tomobola: Orginale der beteiligten Künstler/innen zu gewinnen. Launige Verlosung mit Glücksfee Sonntag 16 Uhr

mit Kaffee, Kuchen, Snacks, Getränke aller Art, interessanten Gesprächen und guter Atmosphäre.

 

Fr 25.11.  17 - 22 Uhr
Sa 26.11. 11 - 18 Uhr
So 27.11. 11 - 18 Uhr

Marianne Hollenstein › 03.11.2016

Marianne Hollenstein
ORFEO/1. Akt – Die dunklen Schatten“ Rauminstallation
Eröffnung Donnerstag, 03. November 2016 um 19 Uhr
Performance mit Giulia Insinna Tanz,  Milena Ivanova Cello,  Klaus Welz Licht
Es spricht Bernhard Stengele

Der zweite Teil der Installation findet im Stadthaus Ulm statt:
ORFEO 2. Akt „At The Side Of The Beloved“
Eröffnung Donnerstag, 17.11.2016 um 19 Uhr mit einer Performance

hollensteinweb

Marianne Hollenstein, in Basel geboren, arbeitet als Künstlerin und Bühnenbildnerin weltweit.
Ihre Kunst führt Architektur, Skulptur, Malerei, Bewegung, Licht zusammen. Es entstehen begehbare
Raum-Bilder. Für die Installation ORFEO / 1.AKT verwendet sie leichte, hell bemalte Abdeckfolien,
welche sie als sinnliches Material zu einem Kunst-Gebilde formt. Dieses Gebilde kommt von außen
und wirkt bedrohlich. Der Titel der Installation nimmt Bezug auf die Oper „Orfeo und Eurydice“ von
Ch.W.Gluck , die sich mit dem Unterbewusstsein als Schatten auseinandersetzt.    geöffnet 04.11. - 20.11.2016

 

Böhmelmann/Eberl › 17.09.2016

Ulli Böhmelmann l Udo EberlRealitäten und Brüche“
Eröffnung Samstag, 17. September 2016, 19.30 Uhr
im Rahmen der Kulturnacht Ulm /Neu-Ulm
Mit einer Einführung in die Ausstellung durch die Künstler
boehmelmann  eberl

Ulli Böhmelmanns Objekte erinnern an natürliche Strukturen oder Zellformen und wirken künstlich zugleich. Die Konzentration auf weiße und farblose Materialien erlaubt ein subtiles Licht- und Schattenspiel innerhalb der Objekte.
Die Fotografien von Udo Eberl erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Ungewöhnliche Blickwinkel auf unsere Umgebung bilden scheinbar abstrakte Bildmotive, die sich bei genauerem Hinsehen als exakt fokussierte Details des Alltags entpuppen.
geöffnet 18.09. – 16.10.2016

KULTURNACHT-EXTRA
Samstag, 17. September 2016    20 Uhr, 21 Uhr und 22 Uhr
Schlagzeug-Text-Dialog „Realitäten und Brüche“ x 3
BILL ELGART    Schlagzeug
UDO EBERL        Texte und Performance
Bill Elgart, in Ulm lebende Schlagzeug-Legende zwischen Jazz und Theatermusik, und Udo Eberl, Autor und Fotograf, loten gemeinsam die Freiräume und Grenzbereiche an den Bruchstellen der Realität aus – mit improvisierten Wagnissen und sensitiven Annäherungen im Kunstraum.

Kulturnacht › 17. September 2016 › Eberl / Elgart

KULTURNACHT-EXTRA  Schlagzeug-Text-Dialog „Realitäten und Brüche“ x 3
BILL ELGART    Schlagzeug
UDO EBERL        Texte und Performance
Samstag, 17. September 2016 jeweils um 20.00 Uhr, 21 Uhr und 21 Uhr.
Bill Elgart, in Ulm lebende Schlagzeug-Legende zwischen Jazz und Theatermusik, und Udo Eberl, Autor und Fotograf, loten gemeinsam die Freiräume und Grenzbereiche an den Bruchstellen der Realität aus – mit improvisierten Wagnissen
und sensitiven Annäherungen im Kunstraum.

elgart

im Rahmen der Ausstellung
Udo Eberl
l Ulli Böhmelmann „Realitäten und Brüche“